Tanztage Berlin Podcast 07-10: Plotting Futures Together

Mit dieser Ausgabe des TANZTAGE BERLIN PODCASTS möchten wir 25 Jahre und 30 Ausgaben der widerständigen Geschichte unseres Festivals zelebrieren. Die vier präsentierten Episoden basieren auf Interviews mit den ehemaligen künstlerischen Leiter*innen der Tanztage Berlin: Barbara Friedrich, Inge Koks, Peter Pleyer und Anna Mülter, die im Frühjahr 2021 vom aktuellen Tanzdramaturgen der Sophiensæle – Mateusz Szymanówka – geführt wurden.

Das 1996 von der Kulturproduzentin Barbara Friedrich initiierte Festival, das zunächst im alternativen Kulturzentrum Pfefferberg im Prenzlauer Berg stattfand, war die erste Veranstaltung in der Stadt, die sich ganz den jungen Choreograf*innen widmete, aber auch Raum für Tanzkünstler*innen bot, die nach Berlin zogen, um ihre Arbeit erstmals dem lokalen Publikum zu präsentieren. Als Folge der Renovierung des Pfefferbergs im Jahr 2001 fand das Festival sein neues Zuhause in den Sophiensælen, wo es bis heute stattfindet. Im Laufe der Zeit ist es den Tanztagen Berlin gelungen, den Zustand der lokalen Tanzszene erfolgreich widerzuspiegeln und gleichzeitig über die sich ständig verändernden Schnittpunkte von Körper, Identität, Politik und deren Manifestationen in der zeitgenössischen Gesellschaft nachzudenken.

In PLOTTING FUTURES TOGETHER ist die Geschichte des Festivals Ausgangspunkt für eine kritische Reflexion über die Rolle der Tanztage Berlin für die lokale Tanzszene, über Arbeitskulturen, die Aufgaben eines*r Kurator*in, die Bedeutung von persönlichen Agenden und Utopien im Kuratieren sowie die Möglichkeit, Zukünfte zu träumen und zu erschaffen. Die Reihe verknüpft die Fäden, die die Kurator*innen voneinander aufgenommen und weitergesponnen haben, und folgt ihren durch Zeit und Raum reisenden Gedanken.

Die Folgen mit Barbara Friedrich und Anna Mülter sind auf Deutsch verfügbar. Die Episoden mit Inge Koks und Peter Pleyer auf Englisch.

Aufnahme, Schnitt und Voice Over Mateusz Szymanówka Endbearbeitung und Musik Marc Lohr Besonderen Dank an Barbara Friedrich, Inge Koks, Peter Pleyer, Anna Mülter, Franziska Werner, Franziska Schrage, Johanna Withelm und Sonia Fernández Pan